Heute morgen habe ich mich zum ersten Mal gefragt, wie sich Kriege eigentlich auf die Insektenpopulationen auswirken. Beim Tagebuchschreiben habe ich mich nämlich an meine Oma erinnert und gleichzeitig an Insekten gedacht, weil ich das gerade sowieso immer mache. Naja, und eine kurze Recherche zeigte dann, dass Kriege natürlich eine verheerende Wirkung auf Insektenpopulationen haben. Weil ihre Habitate zerstört und die Umwelt verschmutzt wird im Laufe eines Krieges, geht es mit den „normalen“ Insekten bergab. Gleichzeitig werden durch fremde Insekten mit fremden Truppen eingeschleppt.
Die Eintagsfliege beispielsweise braucht saubere Gewässer. Ihr Bestand ist im zweiten Weltkrieg eingebrochen.

Ich habe vor kurzem viele Eintagsfliegen über einem langsam fließenden Mühlenbach gesehen, allerdings nicht mit so vielen Details. Wahrgenommen habe ich ein weißes Flattern über der grünen Entengrütze, und zwar überall. Weil die Flügel der Eintagsfliege doch relativ groß sind, kann man sie leicht für einen hellen Falter halten.
Eintagsfliegen mögen sauberes Wasser. Sie legen ihre Eier darin ab und ihre Larven kommen im Wasser zur Welt.
Ich mag an ihr die langen Schwanz“federn“, die so poetisch im Wind schwingen und deren Herkunft und Funktion Insektenforscher (Entomologen) bis heute nicht enträtseln können. Und die Flügel natürlich. Wunderschön, oder?
Hast Du schon einmal eine Eintagsfliege von nahem gesehen?