Hast Du schon meinen neuen kostenlosen Einsteigerkurs für realistische Aquarellmalen gesehen? (Hier findest Du ihn.) Ich zeige Dir darin alle Materialien, die für den Anfang gut sind und wie Du sie benutzt. Das erste reelle Übungsmotiv ist ein Stein. Das muss kein besonderer Stein sein, sondern einfach einer, den Du zur Hand hast. Den legst Du so hin, dass er einen feinen Schatten wirft. Dann zeichnest und malst Du den Stein samt Schatten. Das ist der Stein vom Einführungskurs.

Wie geht es weiter, wenn Du den einen kleinen Stein gemalt hast? Am besten, Du sammelst noch weitere Steine. Die kannst Du zu wunderbaren kleinen Stillleben arrangieren: die kleinen Steine vorne, die großen hinten, ein wenig Überlappung, auch mal eine Lücke… Allein beim Hinlegen der Steine kannst Du Dich schon richtig austoben. Und so kann das dann aussehen.

Wenn Du einmal ein kleines Steinstillleben gemalt hast, dann möchtest Du Weitermalen, glaube ich. So ging es mir. Ich habe mit Blockstreifen im Hintergrund experimentiert und mit den Farben, die ich für die Steine selbst genutzt habe. Mit den Zeichenstiften habe ich auch experimentiert; hier habe ich einen ölhaltigen Stift verwendet und ziemlich dicke Konturen erzeugt.

Hier habe ich Lust auf mehr Farbe gehabt.

Dann bin ich in einen richtig guten Flow gekommen und habe noch mehr experimentiert. Meistens habe ich Fernsehen geguckt, während ich gemalt habe.

Das orangene Farbschema hat mir am besten gefallen, aber ich wollte dann auch einmal was anderes ausprobieren.

Wenn Du mit Steinen kleine Stillleben baust, lernst Du sehr viel über Licht und Schatten, über Komposition und über Bildgestaltung. Und Du lernst viel über Dich, wenn Du dabei herumexperimentierst. Ich kann es sehr empfehlen!