Neutral tones development | Entwicklung hin zu neutralen Tönen

The way I came to watercolour painting, I learned that a smaller palette is more, that highly and purely pigmented paints are best and that you can mix all the colours you need yourself. I learned about neutral tones which are mixex using three primaries, and I was happily mixing all my colurful greys. That’s how it’s been for years. Then two things happened at the same time: 1. I realised that many urban sketchers have a premixed neutral tone (or several) in their little kits, which means they have shortcuts readymade which I don’t have. 2. I came across neutral tint – not the Schmincke one which I am told is very reddish, but the W&N one which is very nice! The next thing that happened is that I found myself opening up to the possibility of broadening my palette (which is a whole different story…I have exciting new hues now!) And the last step in this entire development is me buying a tube of ivory black by Tintoretto. This Italian brand can be highly pigmented but tends towards the impure. Tintoretto ivory black will make solid neutrals though, as my paint swatches and the wee test painting show 🙂

Ich bin ich die Aquarellmalerei mit der Überzeugung reingewachsen, dass weniger mehr ist, also eine reduzierte Palette echte Vorteile hat, vor allem wenn es gut pigmentierte reine Farben sind, weil man dann alle Töne, die man braucht, selber mischen kann. Dann habe ich von Grautönen gelernt und dass man drei Grundfarben braucht, um sie anzumischen. Fortan wusste ich, wie es geht und mischte froh vor mich hin. Soo ging das mehrere Jahre. Dann passierten zwei wichtige Dinge: 1. Mir ist aufgefallen, dass viele gute Urban Sketcher in ihren kleinen Reisepaletten vorgemischte Grautöne drin haben, also quasi ständig Abkürzungen nehmen können, die ich nicht nehme. 2. Ich habe Neutraltinte kennengelernt – nicht die von Schmincke, die sehr rotstichig sein soll, sondern die von Windsor & Newton. Und ich mag sie sehr! Naja, und von dort war es nicht mehr weit zu einer lockereren Einstellung gegenüber einer etwas erweiteterten Palette (was aber ein anderes Thema ist… ich habe ganz tolle neue Farbtöne gekauft!) Der allerletzte Schritt in dieser Entwicklung war für mich, dass ich mir eine Tube Elfenbeinschwarz von Tintoretto gekauft habe. Diese italienische Tubenaquarellfarbe ist zum Teil sehr knallig, aber ich vermute, die Farbtöne sind nicht rein. (Pigmentierung ist nicht aufgedruckt.) Das Elfenbeinschwarz ist, den Tests nach zu urteilen, jedenfalls ganz brauchbar für neutrale Töne, also gucke ich mal, wie weit ich damit komme 🙂

Neutral tones development | Entwicklung hin zu neutralen Tönen
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2 Gedanken zu „Neutral tones development | Entwicklung hin zu neutralen Tönen

  • 26. Juli 2017 um 9:01
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    Als Schmincke seine Dot Cards rausgebracht hat, hab ganz mutig die bisher für Grau genutzte Sepia/Indigo-Kombination aus meinem kleinen, immerhin 14 halbe Näpfchen (wer will schon immer mit dem blauen Pinsel ins Gelbe?) umfassenden Kasten entfernt und durch Neutralgrau (nicht Neutratinte!) und Umbra ersetzt. Fazit: Das Neutragrau, das in seinem Probekästchen so nett neutral aussah, entpuppte sich als blaustichig, und das Umbra als zu wenig durchsetzungsstark und zu gelbstichig. Jetzt ist das Sepia wieder drin und scheint mit dem Neutralgrau zusammen ganz gut zu gehen. (Das Indigo von Schmincke wird sehr schnell sehr dunkel.)

    Zwei sehr interessante und absolut neutrale neue Grautöne von Schmincke sind „Hämatitschwarz“ – stark granulierend, gibt einen schönen Stein-Effekt – hab ich in meinem Heilsbronn-Bild verwendet – und Graphit – damit hab ich erst einmal eine Gouache gemalt. Beide hab ich aber bisher nur zu Hause aus der Tube verwendet und nicht als Mischfarben.

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    • 27. Juli 2017 um 9:15
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      Ah, danke für die Einblicke in die Welt der Schmincke-Graus! Die ist ja sehr vielschichtig. Ich habe mir zum besseren Verständnis gleich mal die Dot-Card für die neuen Horadam-Töne von der Pinnwand genommen und sie genauer inspiziert. Das Hämatitschwarz sieht wirklich sehr neutral aus und nicht granulierend. Finde ich aber interessant zu hören, dass es das tut! Ich werde den Farbklecks mal genauer testen, denn ein granulierendes Grau wäre ein echter Gewinn! Das Graphitgrau wiederum…ja, das sieht schon gleich gut aus, sehr neutral. Irgendwie hatte ich diese Dot-Card total vergessen. Sepia ist ein guter Tipp, das ist nämlich auch mein Standard-Grau in Gouache.

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