St. Johannis, Lüneburg

This wee painting was a workshop demo. My point here was to use a very reduced palette so as to work out the light-shadow pattern more clearly – the imagined light-shadow pattern, I should add, because it was overcast that day. For me though, the light was hitting the church from the left and plunged objects to the right into deep shadow. The street in the foreground leading towards the church wasn’t all that important, so I put that in the middle range and gave it very little detailed brush work. The larger house in front of St. Johannis was interesting though, so it got some more attention – but not too much. I used yellow ochre for the warm light values and my standard dark mix of ultramarine blue and burnt umber for the cool darks. I must say, I quite like working with only two colours like this! Another colour combination which works well for this sort of thing is burnt sienna (very diluted) and a mix of viridian and alizarin crimson. I painted most if this wet-in-wet, only adding stand-alone marks at the very end and with a drier brush.

Dieses kleine Bild von St. Johannis in Lüneburg entstand als Vorführbild auf einem Workshop. Mir ging es hierbei darum, mich farblich stark zu reduzieren, um die Formen und vor allem das Licht-Schatten-Spiel klarer herausarbeiten zu können. Für letzteres war viel Vorstellungskraft nötig, es war nämlich bedeckt und alle Gebäude waren Ton-in-Ton grau. Ich habe mir statt dessen die Sonne von links kommend gewünscht und deswegen am Kirchturm, den Kirchdächern und dem Haus im Vordergrund helle Stellen gelassen. Alles auf der rechten Seite konnte hingegen dunkler gesetzt werrden. Die Straße, die in der rechten Ecke zur Kirche führt, fand ich nicht so wichtig, die habe ich mittel bis dunkel besetzt und nicht gut ausgearbeitet. Meine helle warme Farbe hier war Lichter Ocker, meine kühle dunkle habe ich aus Ultramarinblau und Umbra gebrannt gemischt. Eine weitere Kombination, die sich für eine Farbreduktion auch gut eignet, ist Sienna gebrannt (mit viel Wasser) und als kühle Farbe den dunklen Mischton aus Smaragdgrün und Karmesinrot. Von der Technik her ist das Bild überwiegend nass in nass gemalt; erst ganz zum Schluss habe ich mit einem trockeneren Pinsel einzelne Akzente gesetzt.

St. Johannis, Lüneburg
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2 Gedanken zu „St. Johannis, Lüneburg

  • 16. August 2017 um 9:13
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    Vielen Dank für die Zusammenfassung! Die Kirche ist wirklich schön in Szene gesetzt!

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    • 16. August 2017 um 15:26
      Permalink

      Na mit ein bisschen Vorstellungskraft sah das ja fast so aus ;)…kein Problem mit der Zusammenfassung, gerne! Ich glaube, ich werde öfter mal reduziert malen. Das hat irgendwie was.

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