A week of still lives | Eine Woche Stillleben

So, last week was my still life week. This means I made one little still life watercolour sketch every day. Doing this usually took me about an hour and was a means to get watercolour sketching again, meaning: I wanted to get back to being quite loose and rather less serious with my work. And I have to say, I was! The loose sketching spirit really is very different from the painting spirit, I have to say, and it really suited me this past week. What other insights did I have?

  1. Every subject gets more interesting in terms of colour, value, light, shapes etc.) the longer you look at it.
  2. Shapes can be combined more easily if you ignore colour and instead focus on value.
  3. Light really needs darkness in order to shine.

Letzte Woche war meine Stillleben-Woche (3 L – das fällt mir echt schwer!). Das heißt, ich habe jeden Tag eine kleines Aquarellstillleben in mein Fabriano-Skizzenbuch gemalt. Meistens hat das so ’ne Stunde gedauert. Gedacht war es als Strategie, wieder mehr ins Skizzieren zu kommen, also wieder richtig locker und weniger ernsthaft zu werden mit dem Pinsel. Und ich muss sagen, das hat geklappt! Und wie froh ich darüber bin, denn die Skizziermentalität ist eine ganz andere als die Gemälde-Mal-Mentalität, und in der letzten Woche war sie genau das Richtige für mich. Was habe ich sonst noch herausgefunden?

  1. Jedes Motiv wird interessanter (d.h.  komplexer hinsichtlich Farbe, Tonwert, Lichteinfall, Form usw.), je länger man es anschaut.
  2. Formen können leichter zusammengefasst werden, wenn man die lokale Farbe ignoriert und sich statt dessen auf Tonwerte konzentriert.
  3. Damit Lichter leuchten, muss es um sie herum tatsächlich relativ dunkel sein.

 

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