Das Wochenende fing bei uns mit schlechter Laune an. Einer hatte schlecht geschlafen, zwei hatten Husten und eine hat sich einfach rundrum doof gefühlt (ich). Wie ich da so übel gelaunt am Küchentisch herumlungerte, kam mir plötzlich ein Stück Wald in den Sinn, das wir letzten Winter entdeckt haben. Und auf einmal saßen wir auch schon im Auto! (So dringend war es; so entscheidungsfreudig sind wir als Familie nicht immer.)

Nichts mit Einkaufen am Samstagvormittag und Aufräumen und solchen Sachen. Wir sind in den Wald gefahren.

Glücklicherweise liebt unser Sohn das Rausgehen bei Wind und Wetter genauso wie wir, denn auf dem Weg zu diesem Wald fing es an zu regnen.

Jeder Wald ist eine Welt für sich, eine freundliche und herrlich duftende Welt. Darin eintauchen zu dürfen, ist ein richtiges Privileg. Mein Mann und ich grinsten uns schon nach 5 Minuten an. Mein Sohn und ich haben ganz tief geatmet, damit unser Husten schneller weggeht.

Der Lütte ging vorn. Kleiner Tipp: einfach einen Ball mitnehmen. Das Vorwärtsbewegen eines Balls ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen unterhaltsam. Und es bleibt immernoch genug Zeit und Ruhe, um die Besonderheiten in der Natur zu bemerken. Von denen gibt es immer sehr viele.

Die Farben sind jetzt nicht mehr so üppig wie im Sommer, aber innerhalb des Grünspektrums gibt es viel zu sehen. Moose finde ich immer faszinierend. Da gibt es allerhand Muster zu entdecken.

Nach einer Stunde waren wir nass und glücklich. Das restliche Wochenende wurde richtig gut!

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