My regular painting problem | Ein regulär auftretendes Malproblem

So, as you probably know I paint in both oils and watercolours (and gouache), and I have done a whole lot more plein air painting in watercolours than in oils. Because I want to get better at oil painting I take the heavy box easel outside a lot these days. And there is one problem which I encounter quite regularly and which I can’t seem to circumvent: I almost always have to key up my paintings once I’m home because parts of them are a tad too dark in value. Like this one. Far-away Lauenburg there on the steep bank of the River Elbe is way too dark and I didn’t even notice that until I got home. I will leave it like that and use it to demonstrate that one can easily get the tones wrong. Does anybody have an idea though as to why I can’t get the value right straight away? I don’t seem to struggle with that in watercolours.

Lauenburg

Wie ihr vielleicht wisst, male ich hauptsächlich in Öl und Aquarell (und Gouache). Was die Freilichtmalerei angeht, habe ich bisher sehr viel mehr mit Aquarellfarben gemalt als mit Ölfarben, und das möchte ich dieses Jahr gern ändern. Nur habe ich ein immer wiederkehrendes Problem: bei der Ölmalerei sind meine Tonwerte an entscheidenden Stellen des Bildes zu dunkel. Das bedeutet meist, dass ich das Bild trocknen lassen muss, um die Tonwerte in einem zweiten Schritt durch eine helle Lasur zu höhen. Dieses Bild hier ist ein Beispiel für mein Problem: das ferne Lauenburg am Elbhang ist viel zu dunkel geworden und das ist mir nicht mal aufgefallen, bis ich zu Hause war. Ich lasse das Bild jetzt aber so und werde es verwenden um zu demonstrieren, wie schnell die Tonwerte daneben gehen können. Aber warum passiert mir das überhaupt? Bei Aquarellfarben kriege ich das immer gut hin.

My regular painting problem | Ein regulär auftretendes Malproblem
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3 Gedanken zu „My regular painting problem | Ein regulär auftretendes Malproblem

  • 29. März 2017 um 0:23
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    Dear Antje, I’m sure that there are lots of articles and helpful experts out there. I think you’ll just figure it out and be very pleased when you do. My only thoughts are: are to take a fresh look at the selection of paints that you are taking with you and does where you are standing/ how the light hits your canvas make a difference? Do not get frustrated, you will figure it out. Your compositions are always good. Love, Barbara

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  • 29. März 2017 um 7:39
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    Ich finde Dein Bild sehr gelungen, vor allem die Komposition. Ganz sicher bin ich mir nicht, was Du speziell bemängelst, gehe aber davon aus, dass der Lichteinfall und das damit verbundene Leuchten Dir nicht gelungen erscheint. (Kritik auf sehr hohem Niveau) Das Umgebungslicht beim malen ist sicherlich ein Problem. Beim Aquarell hast Du vielleicht mehr Erfahrung beim „Draußen malen“. Zudem trocknen die Farben beim Aquarell viel schneller und das Resultat erscheint sofort. Beim Ölmalen, denke ich, verändern sich die Farben über einen längeren Zeitraum. Wie sie sich verändern ist Erfahrung.

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    • 29. März 2017 um 10:13
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      Da hast Du recht; ich habe wirklich das Gefühl, ich stehe am Anfang und finde deswegen alles etwas fremd. Erfahrung kann man eben durch nichts anderes ersetzen! Mir fehlt zum Teil während des Malens wirklich die Vision, die Vorstellung, was bei meinem Tun herauskommen wird. Und dann stehe ich zu Hause, kucke das Bild an und bin überrascht. Aber gut, ich muss einfach weitermachen. Danke für den Kommentar, Uwe!

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