In Wittenberg

We went and visited the birthplace of the Reformation, Wittenberg, last week. As per usual when out and about with family, I didn’t expect to get much sketching, let alone painting done, and so I was super glad when the opportunity arose for me to sketch a bit in the courtyard of Martin Luther’s house. This is one wing of the Augusteum which used to house the university of Wittenberg; the statue in front is of Martin Luther’s wife, Katharina von Bora. I sketched it whilst my sweetheart was taking a tour of Luther’s humble abode. I am really trying to be a bit messier with my sketches these days in the hope that this might make them a bit livelier. Here, I tried to pull this off by combining a pretty careful drawing with a careless wet-in-wet paint application. I like how this came out in my Strathmore watercolour sketchbook. Also interesting: I was so so tired whilst working on this – and I did in fact leave my post in the courtyard to find myself a quiet corner for a little nap – that this scene, to me at least, seems to have something very sleepy about it 😉

Letzte Woche waren wir in Lutherstadt Wittenberg. Wie immer, wenn ich in familiären Kontexten unterwegs bin, rechnete ich nicht damit, viel Gelegenheit zum Skizzieren, geschweige denn Malen zu kriegen. Mein Malzeug hatte ich auch gar nicht dabei, mein Skizzierzeug allerdings schon. Und das war auch gut so, denn während mein Liebster sich das Lutherhaus anguckte, konnte ich im Innenhof sitzen und einen Flügel des Augusteums samt Katharina-von-Bora-Statue skizzieren. Früher war in dem Gebäude die Universität von Wittenberg untergebracht. Ich habe in letzter Zeit immer das große Bedürfnis, nicht ganz so ordentlich zu skizzieren, also quasi irgendwo eine Irritation reinzubringen, weil ich glaube, dass Skizzen dadurch lebendiger werden. Hier habe ich mit diesem Ziel vor Augen die Kombi „ordentliche Zeichnung+unordentliche nass-in-nass-Technik beim Farbauftrag“ probiert. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Auch interessant: Ich bin beim Zeichnen fast eingeschlafen und habe mir dann auch eine ruhige Ecke für ein Nickerchen gesucht, deswegen hat diese Skizze für mich etwas inhärent Schläfriges an sich 😉

In Wittenberg
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4 Gedanken zu „In Wittenberg

  • 27. September 2017 um 15:23
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    Tine Klein nennt das den „Tanz von Farbe und Linie“.

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    • 27. September 2017 um 16:14
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      Sehr schön! Ja Tanz von Farbe und Linie paßt sehr gut! Du solltest Dich jetzt aber in wenig schonen!!!

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      • 28. September 2017 um 8:47
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        Ich finde auch, dass das eine tolle Bezeichnung ist. Sehr passend und inspirierend. Architekturskizzen können nämlich schnell zu fest werden, jedenfalls nach meinem bescheidenen Dafürhalten. 🙂

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    • 28. September 2017 um 8:44
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      Hehe, Tine Klein inspiriert mich dieser Tage auch sehr 🙂

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