Why I paint with a limited palette | Warum ich mich auf drei Farben beschränke

This is the fourth week in a row of me painting with a limited palette. I will introduce the current palette tomorrow. Why am I doing this at all though? I have already hinted at how my thinking about the function of neutrals has changed. Two of the three limited palettes I have used so far gave me a lot of muted colours, which are also called neutrals. In an entire painting made up of them, pure colour really sticks out. I like this! Also, I like learning about the way colours which I normally would not have put together mix. And lastly, I really like the way in which a limited palette more or less automatically makes for a harmonious painting. In this regard, last week’s palette of Hansa Yellow, Indian Red and Delft Blue was a bit of a bummer as it gave me a full colour range. Colour harmony only emerges under such circumstances if you decide that one of the colours will be dominant. The last painting in the third round of limited palette paintings which is posted below (click on it for a larger image) is a good example for this: in order for it to cohere at all, I felt I had to really plunge the left-hand margin and the right-hand margin into neutral tones. This way the centre of the painting was able to dominate with all its pure colour. The decision for this to happen had to be made consciously – unlike with the other colour combinations I have tried so far which tended to produce good harmonious effects all by themselves.

Rhododendron scene.

Diese Woche ist die vierte in Folge, in der ich mit lediglich drei Farben malen werde. Welche das sind, schreibe ich morgen. Heute will ich erstmal kurz innehalten und darüber nachsinnen, warum ich mich überhaupt so beschränke. Einerseits hat das damit zu tun, dass beim Malen mit einer reduzierten Palette die Grautöne eine ganz andere und tolle Rolle übernehmen. Zwei der drei Paletten, die ich benutzt habe, ergaben ziemlich viele bunte Grautöne, die jeweils den Großteil des Bildes ausmachten. Die reinen Farben habe ich dann ganz bewusst eingesetzt, und sie haben eine richtig große Leuchtkraft in den Bildern, weil sie nicht so abgetönt sind. Das ist schon Spitze! Zweitens lerne ich viel übers Farbenmischen. Ich suche mir zugegebenermaßen auch direkt Farben aus, die ich so noch nicht gut kenne, um mir dieses Wissen anzueignen. Drittens weisen Bilder mit reduzierter Farbpalette automatisch eine größere Farbharmonie auf, weil sie aus nur wenigen Pigmenten bestehen, die kein komplettes Farbspektrum zulassen. Das finde ich echt am allerbesten an der Beschränkung, weil die Bilder so besonders stimmig scheinen. In dieser Hinsicht war meine reduzierte Palette von letzter Woche allerdings ein bisschen ein Reinfall, denn mit Hansagelb, Indischrot und Delftblau kann man tatsächlich fast alles mischen. Nix da mit ruhiger Farbharmonie, jedenfalls nicht automatisch. Beim letzten Bild der Woche, das oben eingestellt ist (draufklicken für Vergrößerung), musste ich mich auch direkt disziplinieren, nur den Mittelteil farbig zu gestalten und den Rest mehr oder weniger neutral zu halten. Das heißt, ich musste Grün- und Brauntöne, die ich locker für das Laub und die Stämme hätte mischen können, einfach vermeiden. Sonst wäre das Bild einfach auseinandergekippt vor lauter Farbigkeit. Das kann mit der nächsten Farbkombi nicht passieren! Morgen mehr 🙂

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