Vorletzter Test hin zum Apfelbild

Heute fasse ich mich kurz: Nachdem ich beim Experimentieren aus dem letzten Beitrag schon die Erkenntnis gewonnen hatte, dass es schöner ist, wenn die Äpfel frei hängen, wollte ich das auch mal umsetzen. Also habe ich das getan, mit Zeichentusche in der Vorzeichnung und ein paar Schichten Farbe darüber.

Apfeltest 3 (Krapplack rosa, Aureolin und Kobaltblau). 18×24 cm, Künstleraquarellfarbe auf 200 g/m²-Aquarellpapier von Fabriano, 2019.

Weil die Äpfel ein bisschen weit nach oben gerutscht sind, ist unten viel Platz für Farbfelder und -verläufe. Das ist einfach so passiert, gefällt mir aber so gut, dass ich das in Zukunft sicher mal gezielt so mache.

Außerdem gefällt mir hier die Reduktion gut: die Äpfel sind da, der Zweig und die Blätter, sonst nichts. Dabei enthielt die Vorlage natürlich eine enorm große Anzahl an Details:

Vorletzter Test hin zum Apfelbild
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5 Gedanken zu „Vorletzter Test hin zum Apfelbild

  • 10. Oktober 2019 um 7:08
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    Hi, Antje, jetzt melde ich mich doch mal zu Wort, nachdem ich alles interessiert verfolgt habe. Dies Apfelbild ist das bisher beste, und das mit den weggelassenen Details perfekt. Ich selbst „komme von“ der Fotografie und habe dabei solche Motive immer aus der Entfernung mit starkem Teleobjektiv aufgenommen, dabei verschwimmt der Hintergrund genauso wie auf diesem Aquarell! Zu den Kirschen: die ersten, mit drei Farben gemalt, waren für mich einfach nicht zu toppen!👍😊 LG Susanne

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    • 10. Oktober 2019 um 12:46
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      Liebe Susanne, danke für Deine aufbauenden Worte! Ja, es wurde tatsächlich von Mal zu Mal besser. Ich musste halt einfach am Ball bleiben und immer ein bisschen mitdenken, was ich denn nun eigentlich von dem Motiv will. Und das war nicht primär der Hintergrund 🙂 Danke auch für das Feedback zu den Kirschen! Ich habe zu allen drei Bildern eine innige Beziehung, aber das erste ist auch für mich etwas Besonderes. Ganz liebe Grüße aus Lüneburg, Antje.

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  • 10. Oktober 2019 um 16:30
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    eine sehr reizende Apfelstudioserie, gefällt nur gut, nachamenswert ;)…

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  • Pingback:Die letzten paar Äpfel – Antje Gillands Lichtgeschichten

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